PYNGU MAGAZIN

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Die Bedeutung der Farben für den Markenauftritt

8. Feb 2023 | Design

Farbe ist eines der Instrumente, die zur Verfügung stehen, um die richtige Zielgruppe anzusprechen und um Aufmerksamkeit zu erregen. Farbe ist ein visueller Aufhänger, der das Auge dazu verleitet, die Marketingbotschaft besser nachzuvollziehen.

Die Bedeutung von Farben kann auch einen großen Einfluss auf die Gewinnung der Kunden haben. Farben spielen mit der Psychologie. Zwischen unterschiedlichen Kulturen kann es einige Unterschiede in der Bedeutung und Auslegung von Farben geben. Da Farben jedoch täglich in allen Arten von Botschaften und Bildern verwendet werden, haben die Menschen in den jeweiligen Regionen die Bedeutung von Farben in ihrem Umfeld im Laufe der Zeit gelernt und werden dieses Wissen in die Interpretation der Markenbotschaften einfließen lassen.

Welche Farbe passt zu mir/uns?

Die Farbpsychologie befasst sich mit der Frage, wie Farben die Wahrnehmung und das Verhalten beeinflussen. Von der Farbbedeutung und -symbolik bis hin zu ihrer Wirkung auf die Verbraucher. Die Forschung hinter der Farbtheorie ermöglicht es, Farben zu verstehen und sie zum Vorteil für Branding und Marketing einzusetzen. In gewisser Weise steckt hinter jeder Farbe eine Geschichte, und diese Geschichte kann die Stimmung und Wahrnehmung der Zielgruppe beeinflussen.

Farbrad

Einfaches Farbrad mit 12 Farben

Ein Farbrad oder ein Farbpalettengenerator können dabei helfen ein Farbmuster zu finden, das der gewünschten Markenästhetik oder einem gewissen Stil entspricht. Unabhängig davon, ob man über Design-Erfahrung verfügt oder nicht, sind diese Tools eine effiziente Methode, um die genauen Farben zu finden, die die gewünschte Markenfarbpalette ausmachen kann.

Auf der Webseite von Canva können die Bedeutung und Symbolik von verschiedensten Farben nachgeschlagen werden. Zudem gibt es für jede Farbe Vorschläge, wie die diese eingesetzt werden kann und welche Farbkombinationen sich eignen.

Wie sieht es mit Komplementärfarben aus?

Oftmals will man zu einer Hauptfarbe weitere Komplementärfarben für die eigenen Designs haben. Das folgende Bild zeigt mögliche Farbkombinationen. Hier am Beispiel des Blaus aus dem Pyngu Logo:

Pyngu Farbtheorie

Mögliche Farbkombinationen aus der Farbtheorie am Beispiel des „Pyngu Blau“

Tetradisch:

Vier Farben, die auf dem Farbkreis gleichmäßig verteilt sind. Tetradische Farbschemata sind gewagt und funktionieren am besten, wenn Sie eine Farbe dominieren lassen und die anderen als Akzente verwenden.

Analog:

Hier werden beispielsweise drei Farben, die nebeneinander auf dem Farbkreis liegen, dargestellt. Diese Farbkombination ist vielseitig, kann aber überwältigend wirken. Um ein analoges Farbschema auszugleichen, sollte nur dominante Farbe eine wichtige Rolle spielen. Die beiden anderen können als Akzente eingesetzt werden.

Monochromatisch:

Gewisse Schattierungen einer Grundfarbe. Bietet eine subtile und konservative Farbkombination. Kann eingesetzt werden, um ein harmonisches Aussehen zu erzielen.

Farbe als Unterscheidungsmerkmal

Farbe kann auch dafür verwendet werden, gewisse Bereiche oder Produkte zu differenzieren.

Hier ein Beispiel aus zweierlei Hinsicht: Coca-Cola und Pepsi Cola differenzieren sich, wie die meisten wissen, voneinander durch die dominierende Hauptfarbe. Rot gegen Blau. Die jeweiligen Produkte differenzieren sich optisch auch nochmal voneinander.

Cola Familie

Die unterschiedlichen Farbgebungen innerhalb der Coca-Cola Familie

Während die „Originale“ Coke rot ist, ist die „Light“-Version ohne Zucker in einem silbergrau gehalten. Die etwas neuere Coke „Zero“, soll vom Geschmack her, mit der Original Coke identisch sein, obwohl sie kein Zucker beinhaltet. Deshalb hat man sich dazu entschlossen, das Etikett rot zu belassen und nur die Schrift und den Deckel zur Differenzierung schwarz zu färben.

Fazit

Farben haben die Kraft, unsere Stimmung, Gefühle und Gedanken zu beeinflussen.

Designer haben die Aufgabe, Farben so in ihre Produkte oder Benutzeroberflächen einzubinden, dass sie die visuelle Identität einer Marke überzeugend vermitteln. Auch wenn es den Anschein haben mag, dass die Farbpalette von physischen oder digitalen Erzeugnissen eine Frage des persönlichen Geschmacks ist, stützen sich gute Designer in Wirklichkeit auf einen Rahmen der Farbtheorie und/oder der Farbpsychologie. Hierzu kommen, wie gezeigt, vielschichtige Richtlinien zum Einsatz, die die Verwendung von Farben im Design bestimmen.

Pyngu Digital

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